Gestatten Sie, dass wir uns vorstellen:

Wir, dass sind die Kabarettgruppe "Zugabe“.

Spätestens jetzt werden Sie denken:

ZUGABE, das ist ja vielleicht ein beknackter Name.

Da mögen Sie Recht haben, aber für uns ist dieser Name eine sehr große Hilfe.

So ruft das Publikum des Öfteren schon mal "Zugabe", bevor wir überhaupt angefangen haben. Und das baut uns ungemein auf!

Echt.


Heinz Schaberger

Jahrgang 1963, geboren in Köln

Ich bekenne mich zum Kabarett weil es mir einfach gefällt, sich mit dem alltäglichen humorvoll zu beschäftigen und dadurch etwas Freude in diese rastlose Welt zu bringen.

Mein Lebensmotto:
1. "Humor ist, wenn man trotzdem lacht."
2. "Alles wird gut, nur keiner weiß, wann."


Albert Dingler

Jahrgang 1952, geboren in Köln

Ich bekenne mich zum Kabarett weil ich der Meinung bin, dass es genug Comedy gibt.

Mein Lebensmotto:
"Ich will so bleiben wie ich bin."
(Er darf!)


Paul Perlick

Jahrgang 1957, geboren in Bergheim

Ich bekenne mich zum Kabarett weil unser ganzes Leben sowieso ein einziges Kabarett ist.

Mein Lebensmotto:
"Gesund und satt - wie schön is dat! Amen."
(Kölsches Abendgebet)


Detlev Klausmann

Jahrgang 1956, geboren in Köln

Ich bekenne mich zum Kabarett weil ein Leben ohne Spaß kein Leben ist.

Mein Lebensmotto:
"Der verlorenste Tag aller Tage ist der Tag, an dem Du nicht gelacht hast."

Ich bin dann mal weg.

Wie pflegte unser Urgestein Theo Potes immer zu sagen:

„Alles hat seine Zeit. Und wenn es am Schönsten ist, sollte man Schluss machen.“

Wenn ich so die letzten 14 kabarettistischen Jahre Revue passieren lasse, kann ich gar nicht sagen, was und wann es am Schönsten war. Obwohl mir unser letztes Programm, die „Kultur-Banausen“, am besten gefallen hat.  Vielleicht auch, weil es für mich das anspruchvollste aller Programme war.

Aber ich bin nicht weg, weil es gerade am Schönsten ist.

Seit einer verschleppten Kehlkopfentzündung in 2017 bricht mir immer wieder die Stimme – sie lässt mich quasi einfach ohne Vorankündigung im Stich.

Und meine fortgeschrittene und irreparable Fingergelenks-Arthrose hat meine Finger so versteift, dass ich keine sauberen Töne mehr auf der Gitarre greifen kann.

Und gerade das Gitarrenspiel und der dazu gehörige Gesang waren immer mein persönlicher Part.

Bevor jedoch mein Publikum merkt, dass weder meine Stimme, noch meine Gitarre melodische und angenehme Töne hervorbringen  und der Eindruck entsteht:

„Der kann nicht nur nicht singen, der kann auch nicht spielen…..“

bevor dieser Eindruck entsteht, bin ich lieber dann mal weg.

Auch wenn mir diese Entscheidung sehr, sehr schwer gefallen ist.

Ich wünsche meinen verbleibenden Freunden weiterhin viel Spaß und viel Erfolg beim Kabarett „Zugabe“.

Beim nächsten Programm bin ich auch wieder dabei – aber vor der Bühne im Publikum. Versprochen.

 

Liebe Grüße

Detlev Klausmann


Theo Potes

Jahrgang 1931, geboren in Köln

Im August 2011 ist Theo 80 jährig auf eigenem Wunsch aus dem aktiven Spielbetrieb ausgestiegen.

Am 3. März 2014, Rosenmontag, ist Theo verstorben